Warum zu viel Deko dein Zuhause belastet und wie du echte Verbindung schaffst

Shownotes

Heute spreche ich mit dir darüber, warum wir unsere Räume oft mit Deko überfrachten und was das wirklich mit uns macht.

Vielleicht kennst du das auch: Du kommst in ein liebevoll eingerichtetes Zuhause und fühlst dich trotzdem nicht richtig angekommen. Warum greifen wir ständig zu neuen Kerzen, Bildern oder Souvenirs? Ich nehme dich mit in die Psychologie hinter unserem Deko-Drang, erzähle dir, wie zu viel Dekoration sogar unser Nervensystem beeinflusst und zeige dir, wie du herausfindest, welche Dinge wirklich eine Bedeutung für dich haben.

Gemeinsam entdecken wir, wie du mehr Ruhe und echte Persönlichkeit in dein Zuhause bringst und manchmal der inneren Dekoqueen freundlich die Tür weist.

Links:

Website: https://nicolegottschall.ch/

Informationen & Anmeldung zu den Workshops: https://nicolegottschall.ch/workshops

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nicole-gottschall-49b5319/

Transkript anzeigen

00:00:07: Willst du dann zu Hause das Meer noch hier gestalten?

00:00:11: Da musst du leider die Deco-Queen vor der Tür lassen.

00:00:16: Willkommen bei Spatium.

00:00:17: Wellbeing für Herz, Hirn und Raum!

00:00:20: Ich bin Nicole Gottschall, Rammstrategin Evidenz Base Design Spezialistin im Tier-Resigner Jönirim Füräume.

00:00:27: Ich muss kurz eine Geschichte erzählen.

00:00:31: Ich erinnere mich an eine Kundin.

00:00:33: Es ist schon einige Zeit her... Ihr Wohnzimmer war wirklich wunderschön, extrem schön.

00:00:39: Und gleichzeitig war so viel los, dass ich kaum wusste wo ich zuerst hinschauen sollte.

00:00:46: Kisten in vier verschiedenen Mustern und überall Kisten auf den Sofas.

00:00:50: Zu viele Kerzen auf dem Sofa-Tisch dazu.

00:00:53: Drei große Windlichter an der Wand eine Fotokollagen weiß nicht was durch einander mit zwanzig kleinen Bildern Auf dem Sideboard eine Sammlung von Muschen aus dem letzten Urlaub.

00:01:06: daneben eine Decoschale viel zu vielen Kunstblumen.

00:01:11: Ich habe sie dann gefragt, wie fühlt sich diese Raum für dich an wenn du abends nach der Arbeit handkommst?

00:01:21: Sie hat kurz gezögert und so ein bisschen rumgedrückt und hat sie gesagt ehrlich gesagt wie wenn ich in einem Einrichtungsgeschäft gehen würde.

00:01:32: Und genau darüber möchte ich heute sprechen, über unseren Reflexräume mit Dekorationen vollzustopfen.

00:01:39: Darüber was das über uns verrät und darüber was zu viel Deko tatsächlich mit unserem Nerbensystem macht.

00:01:49: Warum dekorieren wir überhaupt?

00:01:51: Das ist die Hauptfrage!

00:01:52: Warum dekorieren wir?

00:01:54: Fangen wir damit als grundsätzliche Mann der Wunsch einen Raum mit Dingen zu füllen tiefstmenschlich.

00:02:03: Schon unsere Vorfahren haben ihre Höhlen mit Zeichen und Zeichnungen versehen, wir sind ja alles evolutionäre Wesen.

00:02:12: Territorien wurden markiert damit andere wissen hey hier lebt jemand dieser Ort gehört mir.

00:02:19: Dekoration ist im Kern ein Akt der Inbesitznahme.

00:02:24: Wir sagen einem randomit Ich bin hier, das ist meins.

00:02:29: Und Dekoration erzählt tatsächlich sehr viel über eine Persönlichkeit.

00:02:34: Wer ausschließlich mit Reisesouvenirs dekoriert, sehen sich vermutlich noch weite.

00:02:40: Wer viele Familienfotos aufstellt, sucht verbundenheit, Sichtbar zu machen.

00:02:45: Wer streng nach Farbschema dekorieren hat oft ein hohes Bedürfnis nach Kontrolle.

00:02:53: Wer den raumvollen Pflanzen stellt Schön im Bayerfellig, sucht aber meist Lebendigkeit und ein Gefühl von Wachstum im Alltag.

00:03:04: Psychologin entsprechen hier von der Wohnung als eine Art erweitertem Selbst.

00:03:10: Was wir um uns herum platzieren ist selten zufällig.

00:03:15: So weit die schönere Seite der Geschichte ist.

00:03:18: alles gut und recht!

00:03:20: Aber kann das Ganze kippen?

00:03:21: Und jetzt kommt die Kehrseite... Denn genau dieser Instinkt, sich an einen Raum durch Stinge anzuheigen, sich einen Raum anzuwegen.

00:03:31: Der kann kippen!

00:03:32: Aus Ausdruck wird dann plötzlich Übersättigung.

00:03:35: Als Persönlichkeit wird Visueller lernen – alles unruhig.

00:03:39: Unser Gehirn verarbeitet in jeder Woche und Sekunde alles was im Sichtfeld liegt.

00:03:46: Jede von uns.

00:03:47: Jede Farbe, jede Kante, jede Oberfläche.

00:03:51: Jedes Objekt bindet einen kleinen Teil unserer Aufmerksamkeit auch dann wenn wir bewusst gar nicht hinsehen.

00:03:59: Neuere Wissenschaftlerinnen nennen das kognitive Belastung durch visuelle Reizgiste.

00:04:07: Ein Raum mit zwanzig Deko-Objekten erzeugt für unser Gehirn zwanzige kleine Verarbeitungsaufgaben.

00:04:14: Gleichzeitig ununterbrochen, so lange wir uns darin aufhalten.

00:04:19: Das Nervensystem kann in einer solchen Umgebung schwerer in den Ruhemodus wechseln weil es permanent auf Empfang bleibt.

00:04:28: du hast immer diesen Störfaktor dabei und kommst nicht zur Ruhe.

00:04:34: Man könnte sagen, ein übervoller Raum hält dein Gehirn im Standby.

00:04:40: Immer ein bisschen wach, nie ganz entspannt.

00:04:44: auch verlierst du den Fokus zum Beispiel.

00:04:48: aber wir gehen jetzt miteinander kurz in den Wald und ich zeige dir das Gegenteil.

00:04:53: Im Wald gibt es unzählige Reizerblätter erst der Licht dass durch die Baumkronen fällt.

00:04:58: trotzdem empfinden wir einen Wald selten als überladen.

00:05:03: Wieso ist das so?

00:05:05: Der Grund ist, das Muster in der Natur ist fragtal und bleibt immer in der gleichen Form.

00:05:13: Das Gehirn liebt diese Wiederholung und kann sich daher viel besser mit diesen Einzelwerten oder Einzelbildern zurechtfinden.

00:05:22: Da.

00:05:23: in Gegenzug sind es zwanzig unterschiedliche Dekoobjekte im Wohnzimmer, die folgen ja keinem gemeinsam.

00:05:30: Man muss jedes verlangt eine eigene kleine Entscheidung von unserem Gehirn und genau das erklärt, warum sich viele Menschen ihren eigenen liebevoll dekorierten Zuhause nach einem langen Trahtag trotzdem nicht richtig erholen können.

00:05:48: Die unbequeme Wahrheit war dabei – jetzt wird es persönlich!

00:05:53: Denn ich sehe dieses Muster in meiner Arbeit sehr häufig.

00:05:58: Und das hat mich begleitet auch in den letzten Jahren, denn viele Menschen dekorieren nicht aus purer Freude sie dekorierend um eine innere Lehre zu füllen.

00:06:11: Jede neue Kerze jedes neue Dekoobjekt gibt kurzfristig ein gutes Gefühl Neu und hübsch, dazu ein kleiner Topamin-Kick beim Auspacken.

00:06:22: Nur hält dieses Gefühl selten lange an!

00:06:26: Also kommt das nächste Objekt dazu – und das übernächste.

00:06:30: Bis der Raum vor lauter Dingen keinen Platz mehr für die eine Sache hat, die eigentlich fehlt.

00:06:39: Echte Verbindung zu dem was dort steht?

00:06:43: Ist nennen Sie das gerne die

00:06:44: Deko-Quinnfalle?!

00:06:46: Man kauft sich Persönlichkeit in Objektform Regal für Regale und merkt dabei, dass die eigentliche Sehnsucht nicht nach mir Deko verlangt.

00:06:58: Sie verlangte nämlich nach Bedeutung.

00:07:02: Ich hatte einmal eine Kundin, deren gesamtes Wohnzimmer mit anderen Stücken bestückt wurde.

00:07:08: Teuer, ne?

00:07:09: Porzellanfiguren!

00:07:10: Also wirklich teuer.

00:07:12: Jede Einzelne beleuchtet... Auf meine Frage, welche davon ihre am meisten bedeutete überlegte sie lange.

00:07:21: Am Ende zeigte sie auf eine kleine unscheinbare Figur ganz hinten im Regal.

00:07:27: Das war ein Geschenk ihrer verstorbenen Großmutter und mit ganz viel Emotionen verbunden.

00:07:34: Die anderen fünfzig Figuren hatte sie im Laufe der Jahre einfach dazu gekauft weil sie gut in die Sammlung passten und eine Lehre gefüllt haben.

00:07:45: Ein raunvoller Dinge kann trotzdem leer wirken, ein fast leerer Raum kann sich vollkommen zu Hause anfühlen.

00:07:53: Der Unterschied liegt nicht in der Menge erlegt darin ob ein Objekt eine echte Geschichte trägt oder nur eine Lücke füllt.

00:08:03: Ich sehe hier einen größeren Zusammenhang.

00:08:06: ich glaube dieses Muster sagt auch etwas über unsere Zeit und unsere Gesellschaft raus.

00:08:13: Wir leben in einer Konsumkultur, die uns ständig neue Objekte anbietet, die angeblich unser Zuhause vervollständigen sollen.

00:08:22: Social Media zeigt uns im Minutentag neue Deco-Ideen.

00:08:27: Der Impuls natürlich sofort etwas nachzukaufen ist sehr schön aber Neues haben ist stärker als je zuvor.

00:08:34: Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen das Gefühl trotz voller Wohnung emotional nicht anzukommen.

00:08:42: Diese beiden Entwicklungen hängen eng zusammen.

00:08:46: Je mehr wir kaufen, um ein Gefühl von zu Hause herzustellen, desto weniger Raum bleibt für das was dieses Gefühl eigentlich erzeugt.

00:08:57: Echte Beziehung und echte Präsenz.

00:09:02: Die Dekokwing vor der Tür zu lassen bedeutet deshalb nicht auf Persönlichkeit im Rahmen zu verzichten.

00:09:09: Es bedeutet den Unterschied zu erkennen zwischen einem Objekt dass etwas über dich erzählt und einem Objekt, das nur eine Lücke überdeckt.

00:09:19: Nämlich die Lücke der emotionalen Lehre.

00:09:24: Jetzt kommt der Spacehack für dich zu Hause!

00:09:27: Jetzt komme ich zum praktischen Teil.

00:09:30: Nimm dir heute ab fünf Minuten Zeit und geh durch einen einzigen Raum in der Wohnung.

00:09:37: Normalerweise ärgnet sich das Wohnzimmer am besten weil dort am meisten steht oder dekoriert ist.

00:09:44: Wähle dir drei Dekoobjekte aus, bei denen du sofort erklären kannst, warum sie dort stehen.

00:09:52: Sie haben eine echte Geschichte dahinter vielleicht?

00:09:55: Ein echtes Gefühl!

00:09:56: Du verbindest etwas damit mit einer Historie.

00:10:01: Diese drei bleiben wo sie sind sichtbar und geschätzt.

00:10:05: Nimm dir dann ein weiteres Objekt vor, bei dem du länger überlegen musst, warum es überhaupt dort steht.

00:10:13: räume es für eine ganze Woche komplett weg, irgendwo in einem Schrank.

00:10:18: Beobachte ob dir dieses Objekt fehlt.

00:10:21: Meist stellt sich heraus der Raum verliert nichts an Persönlichkeit.

00:10:25: er gewinnt an Ruhe.

00:10:28: du kannst das auch immer wiederholen.

00:10:31: Ein Schlussgedanke dazu ist dass zu Hause wird nicht emotionaler wenn mehr drin steht.

00:10:38: Es wird emotionaler Wenn das drinsteht, was wirklich etwas für dich bedeutet.

00:10:45: Vielleicht ist die eigentliche Kunst des Dekorierens deshalb gar nicht die Auswahl, neue Dinge und noch mehr und nochmehr.

00:10:52: Vielleicht isst sie der Mut regelmäßig auszumisten unter Deco-Quint freundlich aber bestimmt zu sagen heute bleibst du mal draußen!

00:11:04: Bleibe neugierig auf Röme, auf Menschen und vor allem auf dir selbst.

00:11:09: Ich bin Nicole Gottschall, Raumstattegin, Evidenz-Base Design Spezialistin in Tierdesign und Pionieren für Räume.

00:11:17: Danke, dass du da warst!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.